Über uns

Aupairando ist aus einer eigenen Au-pair-Geschichte entstanden

Meine Au-pair-Geschichte

2012 kam ich als Au-pair nach Dresden. Ein Jahr lang lebte ich bei einer deutschen Gastfamilie und lernte dabei nicht nur den Alltag in Deutschland kennen, sondern auch mich selbst besser.

Ich besuchte einen Deutschkurs, fand deutsche und internationale Freundinnen und wurde von Monat zu Monat selbstständiger. Am wertvollsten war, den deutschen Alltag von innen zu erleben, mitten in einer Familie. Deutsch lernt man so jeden Tag nebenbei mit, ganz anders als im Kurs.

In dieser Zeit lernte ich auch meinen heutigen Ehemann kennen. Nach dem Au-pair-Jahr ging ich zunächst zurück nach Peru. Die Zeit in Deutschland hatte mir gezeigt, welchen beruflichen Weg ich einschlagen wollte, und ich begann mein Studium der Sozialen Arbeit.

Nach dem Abschluss kam ich nach Deutschland zurück. Mein Studium habe ich hier anerkennen lassen, ein langer Weg, der sich gelohnt hat. Heute lebe ich mit meiner Familie in Dresden und arbeite als Sozialarbeiterin.

Wenn ich zurückblicke, war das Au-pair-Jahr einer der wichtigsten Schritte meines Lebens. Nicht nur ein neues Land und eine neue Sprache, sondern eine Zeit, in der ich gewachsen bin, meine Zukunft klarer gesehen habe und Menschen kennengelernt habe, die bis heute zu meinem Leben gehören.

Der Kontakt ist geblieben

Zu meiner Gastfamilie halte ich bis heute ein herzliches Verhältnis. Besonders schön: Die Tochter meiner Gastfamilie ist gerade selbst in Peru und arbeitet dort für ein Jahr in einem Mädchenhaus.

Vierzehn Jahre nach meinem Au-pair-Jahr gibt es also eine Verbindung zwischen einer deutschen Familie und meiner Heimat, die niemand geplant hat. Genau das kann ein Au-pair-Jahr auslösen, wenn es gut begleitet ist.

Warum es Aupairando gibt

Mein Au-pair-Jahr hat mein Leben verändert. Mein Beruf, meine Sprache, mein Zuhause gehen auf dieses eine Jahr zurück. Aber ich weiß auch: Selbstverständlich war das nicht.

Ein Au-pair-Jahr kann für beide Seiten ein Gewinn sein oder eine lange, einsame Zeit. Der Unterschied liegt selten am Geld und fast nie am guten Willen. Er liegt daran, ob jemand da ist, der beide Seiten versteht: vorher, wenn die Erwartungen geklärt werden, und mittendrin, wenn es hakt. Damals war ich damit ziemlich allein. Formulare auf Deutsch, ein Alltag mit anderen Regeln, und niemand, den ich in meiner Sprache fragen konnte. Es ging gut aus. Aber es sollte nicht vom Glück abhängen.

Deshalb begleiten wir beide Seiten: die Familie in Deutschland durch Papiere, Fristen und Vorbereitung, das Au-pair auf Spanisch von der ersten Frage bis lange nach der Ankunft. Damit aus einem Vertrag ein Zuhause wird.

Das ist zugleich mein Beruf. Ich habe Soziale Arbeit studiert und arbeite als Sozialarbeiterin: zuhören, zwischen zwei Seiten vermitteln, durch Behördenwege führen und merken, wenn jemand Hilfe braucht, ohne darum zu bitten. Genau daran entscheidet sich auch ein Au-pair-Jahr.

Hinter Aupairando stehen zwei Menschen. Ich kümmere mich um Beratung, Auswahl und Betreuung. Mein Mann hat Unternehmensführung studiert und führt beruflich ein Team; bei Aupairando übernimmt er Organisation, Verträge und die Website.

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Wenn Sie Fragen haben, schreiben Sie uns einfach. Auf Deutsch oder Spanisch, und das erste Gespräch kostet nichts.

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